Vodka mit 250.000 scoville

Ich hatte heute das Glück bei einem Videodreh dabeisein zu dürfen. Bei dem Dreh ging es um die Vorstellung eines neuen Vodkas mit Chili der unglaubliche 250.000 scoville Schärfe hat. Dies ist mindestens 50 mal schärfer als Tabasco (3000-5000 scoville).
Die Beteiligten kamen jedenfalls mächtig ins Schwitzen. Ich habe die entschärfte Version probiert. Ein Pinnchen des Vodka mit Tonic, Eis und Limette und es war immernoch höllisch Scharf aber nach dem ersten „Schreck“ echt lecker. Wer allerdings Kreislaufprobleme hat sollte um diesen Vodka einen großen Bogen machen.
Fazit: Wer Scharfes mag, der sollte es pur probieren. Ich empfehle aber die „gestreckte“ Variante.

Das Video

Der Grund warum ich dort zugegen war ist, dass der Besitzer des Restaurants Farrango ein Bekannter ist und wir dort reglmäßig das vorzügliche Essen im Thailändischen Stil genießen.

Lustig: Elektroschocker als Geschenk für die Frau

Ich habe diesen Beitrag im Netz gefunden und mir liefen vor Lachen die Tränen:

Taschen-taser Elektroschockpistole, ein super Geschenk für die Frau.

Ein Mann der seiner lieben Frau zum Hochzeitstag einen Taschen-taser gekauft hat, schrieb daraufhin das Folgende – ich zitiere …..:

„Letztes Wochenende ist mir in Larry’s Pistolen & Pfandladen etwas aufgefallen, das sofort mein Interesse weckte.

Der Anlass war unser 15. Hochzeitstag und ich war auf der Suche nach etwas Besonderem für meine Frau Julie: Ich stieß auf einen 100.000-Volt Elektrotaser in Taschengröße.

Die Auswirkungen des Taser sollten wohl nur von kurzer Dauer sein und keinerlei langzeitige Folgen hervorrufen, wodurch Julie dann aber genug Zeit hätte sich in Sicherheit zu bringen…??

SO WAS COOLES GIBT’S JA WOHL NICHT! Lange Rede, kurzer Sinn, ich kaufte das Gerät und nahm es mit nach Hause.

Ich legte zwei AAA Batterien in das Gerät und drückte auf den Knopf – NICHTS! Ich war total enttäuscht. Schnell fand ich jedoch heraus dass ein blauer elektrischer Lichtbogen zwischen den Gabeln entstand, wenn ich das Gerät auf eine metallische Oberfläche hielt während ich den Knopf drückte.

GEIL!!!!

Leider wartet Julie noch immer auf eine Erklärung für die beiden Brandpunkte auf der Vorderseite ihrer Mikrowelle.

Okay, ich war also alleine zu Hause mit diesem neuen Spielzeug und dachte mir dass es ja wohl nicht so schlimm sein kann es waren ja schließlich nur zwei AAA Batterien, stimmt’s?

Da saß ich also in meinem Liegesessel, meine Katze Gracie schaute mich aufmerksam an (treue kleine Seele), während ich mir die Bedienungsanleitung durchlas und mir dachte dass ich dieses Gerät definitiv an einem richtigen Zielobjekt aus Fleisch und Blut testen muss.

Ich gebe es ja zu, der Gedanke Gracie zu tasern war da (aber nur für den Bruchteil einer Sekunde), aber dann hat die Vernunft natürlich gesiegt. Sie ist so eine liebe Katze. Aber ich musste natürlich sichergehen dass dieses Teil auch hielt was es versprach, schließlich war ich drauf und dran es meiner Frau zur Selbstverteidigung gegen Verbrecher zu geben. Das ist ja wohl richtig so, oder?

So saß ich also da in meinen Shorts und Trägerhemd, Lesebrille vorsichtig auf dem Nasenrücken positioniert, in einer Hand die Bedienungsanleitung, in der anderen den Taser.

Laut Bedienungsanleitung sollte ein Stoß von einer Sekunde reichen um den Gegner zu desorientieren; ein zwei Sekunden Schlag sollte Muskelkrämpfe und Kontrollverlust über den Körper hervorrufen und drei Sekunden sollten dazu führen dass der Gegner wie ein gestrandeter Wal am Boden liegt und nichts mehr bewegt. Alles über drei Sekunden wäre Batterieverschwendung.

Die ganze Zeit habe ich dieses Gerät im Auge dass etwa 12 cm lang ist und einen Umfang von circa 2 cm hat (und dann auch nur zwei winzig kleine AAA Batterien); eigentlich recht niedlich. Ich konnte das einfach nicht glauben.

Was dann passierte ist wirklich kaum zu beschreiben, aber ich gebe mein bestes…

Ich sitze da allein, Gracie schaut mich an, ihren Kopf leicht zur Seite gedreht als wenn sie sagen will „Tu es nicht du Idiot!“. Ich komme zu dem Schluss dass ein Stoß von nur einer Sekunde von so einem winzigen Teil ja wohl nicht grade große Schmerzen hervorrufen kann. Ich entscheide mich also mir selbst einen Stromschlag von einer Sekunde zu verpassen. Ich halte die Gabeln an meinen nackten Oberschenkel, drücke den Knopf und…

ACH DU HEILIGE…MUTTER DER MASSENVERNICHTUNGSWAFFEN…WAS ZUM…!!!!!!

Ich weiß ganz genau dass Hulk Hogan in dem Moment durch die Hintertür gekommen ist, mich und meinen Liegesessel hochgehoben hat und uns dann beide mit voller Wucht auf den Teppich geschleudert hat. Und das immer und immer wieder. Ich erinnere mich vage daran in der Fötenstellung aufgewacht zu sein, mit Tränen in den Augen, mein Körper war klatschnass, meine beiden Nippel rauchten, meine Eier waren verschwunden. Mein linker Arm war in einer ziemlich unkonventionellen Stellung unter meinem Körper eingeklemmt und meine Beine kribbelten.

Die Katze machte Geräusche die ich noch nie zuvor gehört hatte, sie hatte sich an dem Bilderrahmen über dem Kamin festgekrallt. Damit hatte sie wohl versucht meinem Körper auszuweichen, der sich zuckend quer durchs Wohnzimmer geworfen hat.

Nur zur Anmerkung: Sollten Sie jemals den Zwang verspüren sich selbst zu tasern, sollten Sie das folgende beachten: Es gibt so etwas wie einen Ein-Sekunden Schlag nicht wenn man sich selbst tasert. Sie werden dieses verdammte Ding nicht loslassen bis es durch das wilde umherwirbeln am Boden aus Ihrer Hand geschlagen wird!! Ein Drei-Sekunden Schlag wäre in diesem Fall noch sehr zurückhaltend.

Etwa eine Minute später (Ich bin mir nicht genau sicher, da Zeit in dem Moment relativ war), sammelte ich meinen Verstand (was noch übrig war), setzte mich auf und begutachtete meine Umgebung.

Meine verbogene Lesebrille lag auf dem Kaminsims. Der Liegesessel war auf den Kopf gedreht und etwa zweieinhalb Meter von seiner eigentlichen Position entfernt.

Mein Trizeps, rechter Oberschenkel und beide Nippel zuckten noch immer. Mein Gesicht fühlte sich an als stände es unter Vollanästhesie und meine Unterlippe wog etwa 88 kg.

Anscheinend hatte ich meine Shorts vollgeschissen, aber alles war zu betäubt um sicher zu sein und riechen konnte ich auch nichts mehr. Ich sah noch eine leichte Rauchwolke über meinem Kopf, welche -glaube ich- aus meinen Haaren kam. Ich bin noch immer auf der Suche nach meinen Eiern und habe eine hohe Belohnung ausgesetzt, damit sie sicher wieder nach Hause finden.

P.S.: Meine Frau kann nicht aufhören über den Vorfall zu lachen, liebt das Geschenk und benutzt es regelmäßig um mir zu drohen.“

Quelle: http://piet181.blog.de/2012/04/04/elektroschocker-geschenk-13401146/

Gedanken zum offenen Brief der 51 Tatortdrehbuchautoren und der Antwort des Chaos Computer Clubs

Ich bezihe mich auf die folgenden 2 offenen Briefe:

http://ccc.de/updates/2012/drehbuchautoren
http://www.drehbuchautoren.de/nachrichten/2012/03/offener-brief-von-51-tatort-autoren-0

Ich gebe zu, ich habe nicht alle Fachbegriffe und Formulierungen der Briefe verstanden aber das muss ich auch nicht um dazu eine eigene und vorallem einfache Meinung zu haben.
Ich bin Vertriebler und kenne mich mit dem Handel aus. Vereinfacht dargestellt läuft das wie folgt ab: Jemand erschafft etwas, produziert es und verkauft oder vermietet es. Oder der Erschaffende verkauft sein Werk an einen Produzenten, bzw. entwickelt etwas im Auftrag eines Produzenten und bekommt dafür eine Einmalzahlung oder eben ein regelmäßiges Gehalt. Wieviel das ist hängt vom „Wert“ des Schaffenden ab. Ist er ein Garant für Erfolg kann er viel verlangen und ist der zu erwartende Erfolg unbekannt, dann wird er nicht so viel verdienen. Hier hilft nur Erfahrung, Qualität und Marketing, was den Verkaufspreis des Produkts stetig erhöht.  Dazu kommen die Zwischenhändler die das Produkt ebenfalls verteuern aber dieses Manko durch Service und Vielfältigkeit wieder ausgleichen. Zwischenhändler unterteilen sich dabei in 2 Kategorien: Großhändler und Einzelhändler. Nun gab es in den letzten Jahzenten immer wieder Entwicklungen, wo besonders der Einzelhandel jedesmal den eigenen Untergang befürchtete. Dies waren zuerst die s.g. Fabrikverkäufe, dann waren es die Onlinehändler aber am Ende hat der Einzelhandel trotzdem überlebt, weil er anpassungsfähig ist.

Überträgt man dieses, zugegebener Maßen, vereinfachte Modell nun auf die Kunstwerke, ist es genauso. Der Urheber kann sein Werk, bzw dessen Nutzungsrechte gegen Einmahlzahlung verkaufen oder er verlangt für die Nutzung Gebühren aber behält dafür die Nutzungsrechte. Damit der Endkunde nicht die ganze Welt bereisen muss um seine Musiksammlung zu erweitern ist der Großhändler nötig, der die Werke zentralisiert und an die lokalen Einzelhändler verteilt. Und alles wäre sehr einfach.

Nun muss man noch die Endkunden differenzieren. Auf der einen Seite gibt es die Privaten und auf der Anderen die Geschäftskunden. Da der Geschäftskunde mit dem Produkt wiederum Geld verdient, muss er in der Regel dafür mehr bezahlen als der Privatkunde, was auch in Ordnung ist. Nun gibt es einen großen Unterschied zwischen „Kunstwerken“ und herkömmlichen Produkten und das ist die Möglichkeit der Vervielfälltigung, was selbstverständlich jeder Produzent verhindern will. Aber gibt es da wirklich einen Unterschied? Natürlich ist es für einen Endkunden schwieriger die neue S-Klasse nachzubauen als ein Musikstück zu kopieren, was aber nicht am Preis, sondern an der nötigen Ausrüstung liegt. Nun werden alle schreien, dass man die Preise für die Ausrüstung erhöhen sollte die nötig ist eine CD zu kopieren. Aber was ist zum Beispiel mit einem T-Shirt? Jeder kann sich ein T-Shirt ganz leicht selber nähen und zahlt dafür auch weniger als für eines aus dem Geschäft. Trotzdem kauft die Masse sich das T-Shirt im Geschäft. Am Preis für die Ausrüstung kann es also nicht liegen. Der Unterschied liegt in der Differenz zwischen den Kosten für den Kauf und den Kosten für die Eigenproduktion. Dies wäre also wieder ein Argument die Ausrüstungskosten für CD-Replikationen zu erhöhen. Aber das kann man auch umdrehen, denn die T-Shirt Produzenten haben nicht verlangt die Preise für Stoffe, Nadel und Faden zu erhöhen, sondern haben durch effektive Produktion die Produktpreise soweit gesenkt, dass sich das Selbernähen für die Meisten nicht mehr lohnt. Und genau das ist der Weg den auch die Produzenten für Kunstwerke gehen müssen und dazu gehört abspecken des unnötigen Verwaltungsaparates der eigentlich nichts macht außer den Preis nach oben zu treiben. Und gerade im Musikbreich hat dies auch schon begonnen. Kostet eine CD ungefähr 20 Euro so kostet der Download des Albums und der passende Rohling meist nur die Hälfte oder sogar noch weniger. Möchte ich aber eine schöne Verpackung und ein aufwändiges Booklet zahle ich eben mehr. Dies kann man auch mit Bildern vergleichen. Im Urlaub kann ich ein Foto vom Strand machen und es Zuhause mit dem Drucker auf Papier bringen oder ich kann mir ein Ölgemälde des Strandes von einem Künstler malen lassen. In keinem der Fälle gibt es die unerlaubte Vervielfältigung, denn der Künstler hat sein Geld für das Ölgemälde bekommen und es kann Ihm egal sein ob ich es hinterher im Keller 10 mal nachmale und an meine Freunde verkaufe. Lediglich mein Kaufpreis wird sich erhöhen, da ich in dem Moment Geschäftskunde bin.

Das Ende vom Lied ist also: Wir brauchen nur eine Institution, die überwacht wer den Endkundenpreis zahlt und wer den Geschäftskundenpreis zahlt. Um dies überwachen zu können muss nur jeder Replikator (Drucker, Brenner, usw…) eine einmalige ID sowie eine fortlaufende Seriennummer in das replizierte Medium einbetten, damit jeder Zeit nachvollziehbar ist wer welches Medium hergestellt hat. Sollte also ein Privatkunde die Idee haben seine CD zu vervielfälltigen und diese zu verkaufen, so wird Ihm im Nachhinein der Geschäftskundenpreis zzgl. einer Strafgebühr berechnet. Diese Strafgebühr kann zur Finanzierung der überwachenden Institution genutzt werden.

Dies hat natürlich nichts mit dem Rechtsschutz der Marke zu tun, da der in der Verantwortung des Inhabers liegt. Wenn ein Produzent für ein T-Shirt 200,- Euro verlangt muss er davon ausgehen, dass viele auf die Idee kommen dieses zu kopieren und mit riesigen Gewinnspannen zu verkaufen. Dies führt dazu, dass der Produzent mehr in den Markenschutz investieren muss und folglich weniger verdient oder die Preise erhöhen muss. Dies kann aber nicht das Problem des Gesetzgebers sein.

Autofahren will gelernt sein…

Wenn wir schon dabei sind soll der Individualverkehr auch nicht zu Kurz kommen. Wieso fällt es eigentlich immer mehr Autofahrern so schwer den Blinker zu benutzen? Ist es so schwer seinen linken Zeigefinger auszustrecken und 2 cm hoch oder runter zu bewegen?
Liebe Autofahrer, die Anderen wissen nicht wo Ihr hinwollt also zeigt es bitte an, denn dafür wurde der Blinker erfunden. Und wenn Ihr euch diesbezüglich nun umgewöhnt, dann gewöhnt auch gleich an das Licht einzuschalten, denn das hilft anderen Verkehrsteilnehmern euch schneller und besser zu sehen. Dies gilt vorallem in der Dämmerung und bei Regen. Vielen Dank.

Der ÖPNV… Und es geht schon wieder los.

Der erste Tag der Bus- Bahnsaison geht ja schon wieder gut los. Erst hat der Bus Verspätung, sodass ich die Anschlußbahn verpasse, dann hat die S-Bahn natürlich auch Verspätung und wieder den Anschluß verpasst. Und schon ist man wieder einer halbe Stunde zu spät auf der Arbeit. Wenn der ÖPNV mir für jede Minute Verspätung 10 cent zahlen müsste, dann könnte ich das ganze Jahr kostenlos fahren und würde immer noch eine Auszahlung bekommen. Warum wird das nicht mal eingeführt? Wer ist dafür?